Medienmitteilung vom 23.04.2026: Abbruch- statt Sportgerät

23. April 2026

Wo bis vor kurzem Sport und Bewegung die Gemeinschaft stärkten, herrscht nun ohrenbetäubender Lärm. Die Turnhalle wird komplett entkernt.


Schweres Gerät
Mehrere Wochen dauern die Abbrucharbeiten nun schon. Mit schwerem Gerät wird die Turnhalle komplett entkernt. Überall Staub und Lärm. Mehrere Bagger hämmern sich durch den Bodenbelag der Halle. Ein Band befördert Schutt aus den Umkleidekabinen im Obergeschoss direkt auf den Schuttberg in der Turnhalle. Raupenfahrzeuge bringen diesen nach draussen in die bereitgestellten Mulden. Auch in luftiger Höhe emsiges Treiben. Mitarbeitende des Abbruchunternehmens bauen mithilfe von Hebebühnen die heruntergehängte Decke und die darin verborgenen Installationen zurück. Dahinter kommen die massiven Stahlbetonträger mit einer Höhe von 1.6 Meter zum Vorschein, welche das darüberliegende Parkdeck tragen. Nichts mehr erinnert an den Sportbetrieb oder das gesellige Zusammensein. Dies schafft Platz für Neues.


Nicht Alles muss raus
Das Alter des Innenausbaus und der technischen Installationen gehen mehrheitlich zurück in die Entstehungszeit Anfang der 1980er Jahre. Turngeräte, technische Einrichtungen und Installationen, welche noch genügend fit sind und den heutigen Ansprüchen genügen, werden weiterverwendet. Dies senkt nicht nur Kosten, sondern trägt auch zur Entlastung der Ökobilanz bei. Auch das bisherige Mobiliar wird nicht einfach weggeschmissen. Hunderte von Stühlen und zahlreiche Tische sind im Foyer vorerst zwischengelagert. Sie werden Anfang Juni zu symbolischen Konditionen an die Bevölkerung, einheimische Institutionen und Firmen abgegeben. Informationen dazu sind dem untenstehenden Kästchen zu entnehmen.


Zeitplan und Kostenvorgabe eingehalten
Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf CHF 8.3 Millionen inklusive Mehrwertsteuer und Reserve mit einer Ungenauigkeit von rund 3 Prozent. Gemäss aktuellem Baukostenstand liegen die bereits getätigten Ausgaben bei rund CHF 4.6 Millionen und sind somit im Plan. Der aktuelle Baukostenstand lässt vermuten, dass die eingeplanten Reserven wohl nicht wie bisher unangetastet bleiben. Insbesondere reduzierte Beiträge vom Kanton führen zu weniger Entlastung der Sanierungskosten als geplant. Eingehalten ist der Zeitplan, welcher die beiden letzten Sanierungsetappen mit der Turnhalle und dem Feuerwehrtrakt von Frühling bis Winter 2026 vorsieht.


Aktuelle Informationen sind der Gemeindewebsite zu entnehmen.

 

Litscher Michael - Entkernung Turnhalle.jpg
Die Turnhalle ist kaum wieder zu erkennen

 

Bild Stuhl- und Tischverkauf MZA.png