Medienmitteilung vom 10.08.2026: Einzigartiger Arbeitsplatz hoch über dem Bodensee

10. August 2026

Die Gerüstarbeiten zuoberst auf der neunstöckigen MZA künden es an – Das mehrjährige Sanierungsprojekt steht vor der Vollendung.


Schwindelfrei
Gekonnt bewegen sich die Gerüstbauerinnen und -bauer auf dem Baugerüst weit über dem Boden. Auf dem Vorplatz aus Einzelteilen zusammengebaut, hievt ein mobiler Spezialkran die Elemente hoch über die MZA, wo sie in schwindelerregender Höhe sturmsicher miteinander verbunden werden. Ein Netz aus unzähligen Stangen, Verstrebungen und Verbindungen gewährleistet eine ausreichende Stabilität. Stahlträger auf dem MZA-Parkdeck sorgen für die gleichmässige Verteilung der Stützlasten auf dem darunterliegenden Turnhallendach. Zusätzliche Gegengewichte ermöglichen den notwendigen überhängenden Gerüstbau bis zuoberst zum Dach des Feuerwehrdepots. Dabei ist die Ein- und Ausfahrt der Feuerwehr jederzeit zu gewährleisten. Auch für die Gerüstprofis eine nicht alltägliche Arbeit so hoch über dem Bodensee. Sie zeigen sich jedoch motiviert und zufrieden. Die Arbeit scheint trotz der hohen Temperaturen und Turnübungen in luftiger Höhe spannend und erfüllend.


Die letzte Sanierungsetappe eingeläutet
Der Gemeindeslogan "ein einzigartiger Lebens- und Arbeitsort hoch über dem Bodensee" erhält mit der letzten Etappe eine ganz neue Bedeutung. In diesen Genuss kommen in den nächsten Monaten auch Baumeister, Holzbauer, Fassadenbauer und viele weitere Berufsgattungen. Die Arbeiten auf dem Feuerwehrdeck beschränken sich bis auf ein paar wenige technische Anpassungen auf die Gebäudehülle. Dies ermöglicht einen späteren bedarfsgerechten Innenausbau. Die Regionale Feuerwehr Vorderland nutzt das Erdgeschoss, das Obergeschoss wird zurzeit nicht genutzt und dient als Ausweichfläche für allfällige spätere Nutzungsbedürfnisse.

Gleichzeitig erfolgt in der Turnhalle der Innenausbau. Decke und Wände sind bereits wieder verkleidet. Nichts mehr erinnert an die hunderten Elektroleitungen, Rohre und Lüftungskanäle, welche im Zuge der Sanierung erneuert wurden. Im neuen Hallenboden verbirgt sich die Bodenheizung, welche die alte Wandheizung ablöst. Dieser Tage wurden 500 Stühle und 80 Tische bestellt, sodass ab kommendem Winter neben dem turnerischen auch wieder gesellschaftliches Leben in die Mehrzweckhalle einkehren kann.


Baukosten und Zeitplan
Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf CHF 8.3 Millionen inklusive Mehrwertsteuer und Reserve mit einer Ungenauigkeit von rund 3 Prozent. Gemäss aktuellem Baukostenstand liegen die bereits getätigten Ausgaben bei rund CHF 6 Millionen und sind somit im Plan. Der aktuelle Baukostenstand deutet darauf hin, dass die eingeplanten Reserven gebraucht werden. Die Sanierung ist im Zeitplan. Bis kommenden Winter und somit nach zweieinhalb Jahren sind sämtliche Arbeiten abgeschlossen und die grösste Anlage der Gemeinde wieder fit für die nächsten Jahrzehnte.


Aktuelle Informationen sind der Gemeindewebsite zu entnehmen.

Die Sanierung ist zuoberst auf der MZA angelangt
Die Sanierung ist zuoberst auf der MZA angelangt